Doppelspitze in deutscher U17-Rangliste

  • 18. Dezember 2018

Beim internationalen U17-Turnier „Goldenes Florett Tauberbischofsheim“ zeigten sich die Fechterinnen der TSG 1862 Weinheim in glänzender Form. In dem mit 176 Teilnehmerinnen aus 18 Nationen besetzten Turnier qualifizierten sich Celia Hohenadel, Luca Holland-Cunz und Marie Höfler ohne Probleme für die K.o.-Runde. Lediglich die leicht am Arm verletzte Liliane Hassinger tat sich mit den Gegnern schwer und musste nach der Vorrunde bereits im ersten K.o.-Gefecht eine Niederlage einstecken und beendete das Turnier auf Rang 129.

Marie Höfler, die noch mit den Nachwirkungen einer Außenbandverletzung zu kämpfen hat, verlor etwas unglücklich mit 12:15 im 64er-K.o. gegen Tsurkis aus Russland und erreichte Rang 44. Holland-Cunz besiegte Choi (USA) deutlich mit 13:7. In der Runde der besten 32 unterlag sie der Russin Beznosikova mit 4:15 und beendete das Turnier mit einem guten 22. Platz.

Von TSG-Bundeskaderfechterin Anne Kirsch hervorragend auf die Gegner eingestellt, arbeitete sich Celia Hohenadel von Gefecht zu Gefecht. Nach dem 15:11-Sieg im Achtelfinale gegen Biasco (Italien) drehte Hohenadel erst richtig auf. Holland-Cunz-Bezwingerin Beznosikova wurde im Viertelfinale mit 15:5 fechterisch demontiert.

Mit dem Einzug ins Halbfinale gegen Schreiber (Schweden) überraschte Hohenadel alle. In einem spannenden Gefecht auf Augenhöhe hielt sie gegen die klar favorisierte Schwedin bei der knappen 12:15-Niederlage sehr gut mit. Dafür belohnte sich Hohenadel am Ende mit einem hervorragenden dritten Platz.

Somit bilden nach diesem Wochenende die TSG-Fechterinnen Hohenadel und Holland-Cunz aktuell die Doppelspitze in der deutschen U17-Rangliste.

Laurenz Rieger im Viertelfinale

Zeitgleich trafen sich in Halle 187 Starter zum „internationalen Händel Cup der Saalesparkasse“ der U17-Florettfechter. Mit dabei waren die Weinheimer Aaron Eidenmüller, Sebastiano Gröteke, Laurenz Rieger und Philipp Sembach. Eidenmüller erwischte keinen guten Start und unterlag bereits nach der Vorrunde in seinem ersten K.o.-Gefecht dem Italiener Troiani und reihte sich auf Rang 106 ein.

Gröteke unterlag an gleicher Stelle Moritz Frohwein (Dörnigheim) und erreichte Platz 78. Sembach meisterte die Hürden gegen Pointner (Österreich) mit 15:8 und anschließend gegen Pichlacz (Polen) mit 15:6. Erst im 32er-K.o. war nach einem 8:14 gegen Evans (Großbritannien) Schluss, was dennoch einen tollen Rang 25 bedeutete.

Laurenz Rieger hatte an gleicher Stelle keine Mühe beim 15:5 gegen Kovacz (Ungarn) und setzte sich im folgenden Gefecht gegen Evans mit einer Energieleistung mit 15:13 durch. Erst im Viertelfinale hatte Frohwein (Dörnigheim) das glücklichere Händchen und siegte denkbar knapp mit 15:14 gegen Rieger. Mit Platz sechs war TSG-Trainer Folgori nicht unzufrieden, zumal sich Rieger weitere wichtige Punkte in der Rangliste sicherte.